Miriam Stein, am 10. Mai 1988 in Wien geboren, ist eine österreichisch-schweizerische Schauspielerin. Wikipedia schreibt über Miriam Stein: „Stein stand bereits im Alter von elf Jahren für ihre erste Titelrolle vor der Kamera. Für ihre schauspielerische Leistung in Das Mädchen aus der Fremde erhielt sie im Jahr 2001 den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises. Von 2006 bis 2009 erwarb sie in einem Studium an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) den Master of Arts in Theater (Vertiefung Schauspiel).“ Warum ich hier über Miriam Stein blogge? Weil mich ihr Auftritt im Film Goethe! einigermaßen beeindruckte und ich wissen wollte, wer denn diese herzerfrischende charismatische Dame ist.
Schauspielertalent:
„Zum Schluss noch ein Name: Miriam Stein! Nie gehört?“ schreibt Reto Fischer, um leicht beeindruckt fortzufahren: „Ich bis gestern auch nicht. Als ich jedoch zu Bett gehen wollte, stolperte ich auf SF1 über die Filmszene Schweiz. Es gab „Alles wegen Hulk“. In der weiblichen Hauptrolle eben Miriam Stein. Zu behaupten, ich hätte mich spontan verliebt, wäre vielleicht etwas übertrieben, erst recht weil Mademoiselle Stein noch etwas gar jung ist. Aber hey, die Schweiz hat ein frisches, sehr hübsches Schauspieltalent und für einmal keine ehemalige Miss Schweiz.“
A Star Is Born!
Miriam Stein? Bis vor wenigen Stunden habe auch ich von der ausdrucksstarken jungen Dame noch nichts gehört. Als ich heute jedoch das Kino besuchte, da sah ich einigermaßen beeindruckt Alexander Fehling als Goethe (klasse!), Moritz Bleibtreu als Johann Christian Kestner (klasse!) und ... na und Miriam Stein als Charlotte Buff (extraklasse!).
„Ist ein Goethe-Film, in dem kein einziges der tragenden Handlungselemente mit der gut bekannten historischen Wirklichkeit übereinstimmt, noch ein Film über Goethe?“, fragt der Historiker, Literaturkritiker und Journalist. Lese ich seine (durchaus interessante) Rezension, so bin ich mir nicht sicher, ob wir im gleichen Film waren. Gut, Herr Seibt hat die Handlung des Films scheinbar nach Zahlen, Daten, Fakten durchgescannt und mit der in seinem Großhirn abgespeicherten Geschichtsdatenbank abgeglichen. Jede Fehlermeldung wurde dann zu einem Absatz mit historischer Belehrung. Puuuuuuhhhhhh. Mich hingegen haben mehr die Charaktäre, Stimmungen und Gefühle des Films berührt. Schreibt Gustav Seibt „A Star Is Born“, so meint er den jungen Goethe. Schreibe ich „A Star Is Born“, so meine ich Miriam Stein - wissend, dass diese Umschreibung ein wenig verfrüht ist ... und mehr meine Erwartungshaltung preisgibt. Von dieser talentierten Dame werden wir noch hören. Da bin ich mir ganz sicher!

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