Ein Teilnehmer der Wikipedia-Diskussion zum Thema GWUP bringt es sehr schön auf den Punkt:
"Die Einordnung in Kategorie: Forschungsorganisation auf einer Ebene mit DFG, FhG, MPG, Bell finde ich etwas übertrieben... Es sei denn, dass die GWUP tatsächlich eigenständige Forschung betreibt und fördert. Nur ein paar spitze Attacken auf Esoteriker reichen IMHO nicht aus. Auf den GWUP-Seiten gewinne ich eher den Eindruck, dass es mehr um den Kampf gegen Esoterik, als für Aufklärung geht. So seltsam es klingen mag, ich teile die Ziele von GWUP und CSICOP. Aber der allgemeine Standard der Artikel im Skeptiker genügt meines Erachtens nicht den Ansprüchen "seriöser" Wissenschaft. Will heißen: GWUP ist eine feine Sache, aber noch lange keine Forschungsorganisation. Also: Hypothese = "GWUP-Veröffentlichungen genügen nicht dem Standard von wissenschaftlicher Arbeit, wie sie z. B. die DFG empfiehlt. Deswegen ist GWUP keine Forschungsorganisation". Falsifi- zierbar durch: Links zu GWUP-Veröffentlichungen, die diesen Standards genügen ;-)"
Nachtrag: Trotz meiner Kritik bin ich der GWUP zu großem Dank verpflichtet, hat mich dieser Verein doch - wenn auch ungewollt - in die Geheimnisse der Google-Optimierung eingeführt...
Link zum Wikipedia-Originaltext unter GWUP/Diskussion
GWUP: Forschung & Forschung
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Februar 18, 2006
GWUP & Forschung
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2 Kommentare:
was ich nicht verstehe, wo behauptet die gwup eine forschungsorganisation oder ein forschrungsverein zu sein, ich finde es belustigend, dass sie argumente widerlegen, die keiner aufgestellt hat ;-)die gwup ist ein verein mit dem ziel kritisches denken zu fördern und para- und pseudowissenschaften kritisch mit wissenschaftlichen methoden zu untersuchen. was hat das mit einer forschungsorganisation zu tun. hier werden äpfel mit birnen verglichen
Der Name GWUP steht meines Wissens nach für "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von..." und die GWUP präsentiert sich gegenüber Medien als Ansprechpartner zur wissenschaftlichen Untersuchung von Phänomenen, beispiels weise wenn der Physiker Prof. Martin Lambeck gegenüber der Redaktion der Wochenzeitung DIE ZEIT den irreführenden Eindruck erweckt, er wäre kompetent und hätte die entsprechenden Ressourcen, um medizinisch therapeutische Verfahren zu evaluieren (siehe: "Harter Test für sanfte Heiler", ZEITWISSEN). Für die Evaluierung eines medizinisch therapeutischen Verfahrens XY (ob esoterische Spinnerei oder seriöse Therapie) benötigt es Ressourcen und Know und FORSCHUNG, über welche Herr Lambeck überhaupt nicht verfügt.
Claus Fritzsche
P.S. Verraten Sie mir doch bitte noch, warum auch Sie sich - wie die Mehrzahl der mir bekannten Pro-GWUP-Stimmen auch - im Internet im Schutze der Anonymität artikulieren. Befürchten Sie gesellschaftliche Ausgrenzung, berufliche Nachteile oder fühlen Sie sich irgendwie bedroht?
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